Die wichtigsten Segmente
„Betrachter“ umfasst Besucher der eigenen Detailseiten der letzten Zeit, „Warenkorb“ die Kunden mit liegengebliebenen Artikeln, „Käufe“ die eigenen Bestandskunden. Dazu kommen Interessen- und In-Market-Segmente: Menschen, deren Verhalten auf Kaufabsicht in einer Kategorie hindeutet.
Warum Zielgruppen die Suche ergänzen
Suchbasierte Kampagnen fangen Nachfrage ab, die bereits existiert – jemand tippt einen Begriff ein. Zielgruppen erreichen Menschen vorher oder danach: beim Vergleichen, im Warenkorb, nach dem Kauf. Damit adressieren sie die Customer Journey an Stellen, die für die Suche unsichtbar sind.
Retargeting mit Warenkorb und Betrachtern
Die stärkste Anwendung ist das Zurückholen: Warenkorb-Abbrecher konvertieren auf eine erneute Anzeige deutlich besser als Kalt-Traffic. Betrachter-Kampagnen halten die Marke bei Menschen wach, die bereits Interesse gezeigt haben – zu Geboten unter dem Suchniveau.
Reichweite und Neukunden mit In-Market
In-Market- und Interessen-Segmente adressieren Kaufabsicht ohne Suchkontakt – der erste Schritt in den Aufbau. Die Wirkung zeigt sich nicht sofort im Klick, sondern später in steigenden Suchvolumina auf den eigenen Marken-Keywords. Diese Kampagnen gehören in ein Gesamtbudget, nicht unter Wochen-ACoS-Zwang.
Fazit
Zielgruppen erweitern das PPC von der Suchnachfrage auf die Customer Journey: zurückholen, begleiten, neu erreichen. Wer sie parallel zur Suche bespielt, bewirbt Menschen statt nur Anfragen – und erreicht Umsätze, die der Suche verborgen bleiben.