Was die Richtlinien regeln
Die Regeln betreffen Anzeigentexte und Kreativ-Elemente: Superlative („beste“, „Nr. 1“) ohne Beleg, Preis- und Rabattangaben in Anzeigen, Gesundheitsversprechen, emotionale Ansprache von Kindern, persönliche Daten und mehr. Für Sponsored Brands und Stores gelten zusätzliche Gestaltungsregeln.
Warum Ablehnungen Kampagnen verzögern
Abgelehnte Anzeigen durchlaufen die Prüfung erneut – das kostet Tage. Häufig sind es Kleinigkeiten: ein „Testsieger“-Hinweis ohne Quelle, ein Prozentzeichen im Text, eine Behauptung, die als Gesundheitsversprechen gelesen wird. Wer die Regeln kennt, spart sich die Schleife.
Die häufigsten Stolpersteine
Ansprachen in zweiter Person („du“) sind in Sponsored-Brands-Texten eingeschränkt, Ausrufezeichen und übertriebene Interpunktion ebenso. Aussagen wie „kostenlos“ oder „Garantie“ brauchen präzise Bedingungen. Und alles, was nach medizinischer Wirkung klingt, fällt in die strengste Prüfstufe.
Richtlinien als Gestaltungsrahmen nutzen
Die Regeln sind kein Feind, sondern ein Rahmen: Innerhalb ihrer Grenzen bleiben Anzeigen sachlich, belegbar und klar – genau das, was im Wettbewerb der Suchergebnisse ohnehin besser funktioniert. Wer kreativ innerhalb der Regeln arbeitet, statt gegen sie, liefert schneller ab.
Fazit
Die Werberichtlinien sind Teil des Handwerks: Wer sie kennt, vermeidet Ablehnungen, Verzögerungen und Risiken. Und wer innerhalb ihrer Grenzen formuliert, schreibt meist ohnehin die bessere Anzeige.