Was Sponsored Display kann
Das Format kennt zwei Steuerungen: Produktzielung zeigt Anzeigen in der Umgebung bestimmter ASINs – etwa auf den Detailseiten der Konkurrenz. Zielgruppen-Anzeigen richten sich an Menschen nach ihrem Verhalten: Betrachter der eigenen Seiten, Warenkorb-Abbrecher, Käufe der letzten 90 Tage.
Retargeting: die stärkste Anwendung
Warenkorb-Abbrecher zurückzuholen ist die Conversion-stärkste Anwendung des Formats: Die Zielgruppe kennt das Produkt, die Anzeige liefert den letzten Anstoß. Gebote sind hier meist niedriger als in der Suche – bei besserer Conversion.
Konkurrenz-Zielung mit Bedacht
Anzeigen auf den Detailseiten von Konkurrenzprodukten sind möglich und beliebt – aber teuer erkauft: Der Kunde ist auf einem anderen Produkt, die Conversion ist schwerer. Sinnvoller ist oft die Zielung komplementärer Produkte: Wer eine Kamera kauft, braucht das Stativ.
Reichweite außerhalb von Amazon
Sponsored Display läuft auch auf externen Publishern und Apps – ein erster Schritt in Richtung DSP ohne deren Komplexität. Sichtbarkeits-Kampagnen dort sind schwer direkt zu messen; sie gehören in ein Gesamtbudget, das Markenaufbau trägt, nicht in die Performance-Steuerung.
Fazit
Sponsored Display ist das Werkzeug für die Zielgruppen, die die Suche nicht erreicht: Warenkorb, Betrachter, Komplementär-Interesse. Wer es als Retargeting-Format nutzt, gewinnt die effizientesten Klicks des Kontos.