Was Impressionen aussagen
Impressionen zeigen, ob und wie oft Amazon die Anzeige überhaupt in Erwägung zieht. Sinkende Impressionen bei gleichem Gebot sind ein Frühindikator: mehr Konkurrenz, schwächere Relevanz oder ein drosselndes Budget. Steigende Impressionen bei sinkender CTR deuten auf Streuung hin.
Warum Impressionen der erste Diagnose-Schritt sind
Bevor man an CTR oder Conversion optimiert, muss die Anzeige überhaupt ausgespielt werden. Ein Keyword mit null Impressionen hat ein Gebots- oder Relevanzproblem – nicht ein Performance-Problem. Die Diagnose beginnt deshalb immer bei der Auslieferung.
Impressionen und Anteile
Amazon berichtet Impression-Anteile pro Keyword: wie viel Prozent der möglichen Auslieferungen erreicht wurden. Ein Anteil von 20 % auf einem Kern-Keyword bedeutet: Vier Füntel der Nachfrage sieht die Konkurrenz. Das ist die ehrlichste Antwort auf die Frage „Soll ich das Gebot erhöhen?“.
Wann viele Impressionen kein gutes Zeichen sind
Hohe Impressionen mit niedriger CTR kosten indirekt: Die Anzeige wirkt schwach, die Auslieferung wird mittelfristig teurer. Impressionen sind nur im Paket mit CTR und Conversion ein Erfolgskriterium – allein gezählt sind sie Reichweite, kein Ergebnis.
Fazit
Impressionen sind das Fundament jeder Diagnose: Sie zeigen, ob die Anzeige im Spiel ist. Wer Impression-Anteile auf seinen Kern-Keywords kennt, weiß, wie viel Nachfrage er der Konkurrenz überlässt.