Wie der CPC entsteht
Amazon führt für jede Suchanfrage eine Auktion durch. Gebot, erwartete Relevanz und historische Anzeigenqualität bestimmen die Auslieferung – und der tatsächlich gezahlte CPC liegt meist unter dem eigenen Gebot. Er entspricht knapp dem Gebot des nächstschwächeren Wettbewerbers plus Aufschlag.
Was den CPC treibt
Der CPC schwankt nach Kategorie-Wettbewerb, Saisonalität, Platzierung und Keyword-Intention. Transaktionale Suchbegriffe („kaufen“, „bestellen“) sind teurer als informationelle. In Peaks wie Q4 steigen die CPCs spürbar – wer dort mit Q1-Geboten arbeitet, wird unsichtbar.
CPC, CVR und Preis: die ACoS-Rechnung
Der ACoS ergibt sich im Kern aus CPC geteilt durch (Conversion Rate × Produktpreis). Ein Klick für 1 € bei 10 % CVR und 30 € Preis ergibt einen ACoS von 33 %. Diese Rechnung zeigt, warum teure Produkte höhere CPCs vertragen und warum die CVR so stark wirkt.
CPC senken, ohne Sichtbarkeit zu verlieren
Der saubere Weg nach unten läuft über Relevanz: präzise Keywords, gute Anzeigenqualität, starke Detailseite. Wer nur Gebote kürzt, zahlt weniger pro Klick – bekommt aber auch weniger Klicks und sammelt weniger Daten. CPC-Optimierung ohne Conversion-Blick ist ein Verlustgeschäft.
Fazit
Der CPC ist der Preis der Nachfrage – verhandelbar über Relevanz, nicht über Geiz. Wer ihn zusammen mit CVR und Preis denkt, versteht, warum manche Kampagne profitabel ist und andere bei identischem Gebot Geld verbrennt.