Wie Auto-Kampagnen funktionieren
Amazon gleicht Titel, Bullet Points und Kategorien des beworbenen ASIN mit Suchanfragen und anderen Detailseiten ab. Vier Zielgruppen stehen zur Wahl: enge Übereinstimmungen, Alternativen, Breite und Ergänzungen. Jede Gruppe kann ein eigenes Gebot erhalten.
Der eigentliche Zweck: Recherche
Auto-Kampagnen sind in erster Linie ein Instrument, um Suchbegriffe zu entdecken, an die man selbst nie gedacht hätte. Der Suchbegriffsbericht zeigt nach wenigen Wochen, welche Anfragen konvertieren. Diese Begriffe wandern dann als exakte Keywords in manuelle Kampagnen – mit voller Kontrolle über Gebot und Budget.
Warum man sie nie abschalten sollte
Die Suchnachfrage ändert sich: neue Trends, neue Konkurrenzprodukte, neue Formulierungen. Eine dauerhaft laufende, eng bewertete Auto-Kampagne pro Kern-ASIN fängt diese Veränderungen ein. Sie kostet wenig und liefert ständig neue Kandidaten für die manuellen Kampagnen.
Negative Zielgruppen auch hier
Auch in Auto-Kampagnen lassen sich negative Produktzielungen setzen – etwa die eigenen anderen ASINs oder klar irrelevante Kategorien. Wer den Suchbegriffsbericht regelmäßig prüft, hält die Streukosten dauerhaft niedrig.
Fazit
Automatische Kampagnen sind die Recherche-Abteilung eines PPC-Kontos. Wer sie laufen lässt, konsequent auswertet und die Erkenntnisse in manuelle Kampagnen überführt, baut sich eine Keyword-Datenbank, die die Konkurrenz bezahlen müsste.